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  • Thessaloniki

Ängste

Aktualisiert: 17. Sept 2019


Ist nicht jeder oft allein unterwegs mit seinem Rucksack, gefüllt mit teilweise undefinierbaren und unbewussten Ängsten die uns immer wieder einholen? - Manchmal aber plagen sie uns und können grösser werden bis sie uns einschränken.


Angst ist ein normaler Zustand den jeder kennt und der für jeden von uns ein Schutzmechanismus ist. Angst sorgt dafür, dass wir in herausfordernden Situationen entsprechend reagieren, z.B. fliehen, oder uns zur Wehr setzen. Angst hilft, sich bewusst und vorsorglich durch Gefahren und Hindernisse des Lebens gut hindurch zu manövrieren.


Springt die Angst jedoch zu intensiv oder zu häufig an, weitet sie sich auf andere Bereiche des Lebens aus und beeinträchtigt den Alltag. Dann ist es Zeit, etwas dagegen zu unternehmen. Wenn Angst das Leben einschränkt, du z.B. nicht mehr in ein Flugzeug oder einen Lift steigen oder spazieren gehen kannst, Fahrten durch Tunnels unmöglich werden, jede kleine Erkrankung zu einem lebensbedrohlichen Drama wird oder Hunde überall zur Bedrohung werden, sollte die Ursache der Angst aufgespürt und aufgelöst werden.


Manchmal oder sogar meistens, wird eine Angst durch ein Erlebnis in der frühen Kindheit ausgelöst, welches vom Kopf (Gehirn) als eine mögliche Gefahr oder ein schlechtes Gefühl wahrgenommen wurde und dieses bei ähnlichen späteren Situationen/Auslösern durch die Verknüpfung im Kopf wieder verstärkt wahrgenommen wird. Durch weitere ähnliche Situationen kann sich diese Angst dann weiter verstärken und ausdehnen, obwohl kein realer Grund dazu besteht. Man ordnet diese Angst dann der bewusst wahrgenommenen Situation zu ohne die Ursache dahinter zu erkennen. Bleibt eine Angst unbehandelt, kann sie sich verselbständigen und immer schlimmer werden. Die betroffene Person meidet dann jede nur erdenkliche Situation die bedrohlich sein könnte und kann darum auch keine Erfahrungen machen, dass die Angst z.B. unbegründet ist. Die Angst bestimmt ab jetzt das Leben, ist Ursache für Schlafstörungen, Nervosität, Rückzug, Depressionen und psychosomatische Störungen etc.


Das muss nicht sein. Mit einer aufdeckenden Hypnose-Therapie kann die Ursache herausgefunden und aufgelöst werden.


Auch undefinierbare und z.T. unbewusste Ängste können je nach Lebenssituation wieder auftauchen und grösser werden: Angst vor der Dunkelheit, Angst vor Krankheit, Angst vor der Zukunft, Angst aus Situationen auszubrechen, Angst seine Meinung zu sagen, Angst zu sich selbst zu stehen, Angst nicht zu genügen, Angst zu versagen, Angst Fehler zu machen, Angst alt zu werden, Angst zu sterben, Angst allein zu sein, Angst nicht gut genug zu sein, nicht schön genug zu sein, Angst vor Ablehnung, Angst etwas oder jemanden zu verlieren, Angst sich etwas zu vergeben, Angst zu lieben, usw. - Kennst du mindestens einen Teil davon? Na klar! Wer nicht?


Meiner Erfahrung nach kämpfen die meisten Menschen mit einem zu geringen Selbstwertgefühl. Natürlich kann man das überdecken mit einem guten Selbstbewusstsein, mit dem Intellekt, mit einer "scharfen Zunge", mit flotten Sprüchen etc. - Leider lernt man Selbstliebe nicht in der Schule und zu einem guten Selbstwertgefühl wird in der Kindheit oft weder zuhause und schon gar nicht in der Schule verholfen. Zu lernen sich selbst wert zu schätzen, zu wissen wer man ist, für sich einzustehen, sich vor Übergriffen zu schützen, sich zu lieben und so anzunehmen wie man ist und sich gut zu finden, lernt man oft erst in späteren Jahren, "Nein" zu sagen auch.


Man hat gelernt sich anzupassen, nicht aufzufallen, überhaupt zu gefallen um weiterzukommen oder um Ärger zu vermeiden. Das ist grundsätzlich nicht falsch, jedoch völlige Selbstverleugnung sperrt die Seele in ein Gefängnis und die Frage sei immer wieder erlaubt: Will ich das wirklich? Lässt diese Arbeit, diese Beziehung, diese Situation meine Seele singen? Will man etwas nicht ändern oder glaubt es nicht ändern zu können, greift man vielleicht zu Ersatzbefriedigungen um die innere Stimme, das schlechte Bauchgefühl, mindestens vorübergehend ruhig zu stellen. Zum Beispiel sich unnötige Dinge kaufen, trinken, rauchen, Drogen nehmen, nur noch arbeiten (gesellschaftlich anerkannt) oder was auch immer...


Auch hier kann eine Ursachen aufdeckende Hypnose-Therapie helfen zu verstehen warum du gewisse Ängste hast. Diese können dann mit viel Liebe für dich selbst angeschaut, verstanden und aufgelöst werden. Auch Vergebung ist ein Thema, vor allem für die wichtigste Person in deinem Leben, dich selbst!


Stell dir vor, wie frei du dich fühlst, wenn du diese Ängste los bist und du ohne Einschränkungen und Belastungen, mit Selbstvertrauen und Lebensfreude durchs Leben gehen kannst!


Das Wichtigste: Wenn du deinen Wert nicht kennst, nicht achtsam mit dir selbst bist und dich nicht liebst (dich selber in Gedanken schlecht machst, an dir rumnörgelst, dich nicht magst, dein Aussehen, deine Leistung etc.), wie kannst du denn erwarten, dass dich andere Menschen anders sehen? Deine Einstellung und deine Haltung zu dir selbst überträgt sich non-verbal auf andere. Kontrolliere deine Gedanken, sei nett, achtsam, grosszügig und wertschätzend zu dir selbst und zu deinen Mitmenschen, den Tieren und der Natur, sie werden es dir danken.

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